Anmeldeschluss für Fuchsjagd am 1. März!
26.02.2012
13 Uhr Schützengelände.
4.03.2012
Monatsturnier TSV Spandau
10.03.2012
Wildsau trifft Bogenschütze
17.-18.03.2012
Fuchsjagd des PSV Spandau
4.03.2012
Monatsturnier TSV Spandau
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01/06/12
Berichte von Turnieren und Vereinsaktionen

- Zitadelle Spandau Bogenstand der Robin´s Kids 2010.
Zitadelle Spandau
Mittelaltermarkt 2010
Also wie war das noch mal: Bogen in die eine Hand, Pfeil in die andere, seitlich stehen, Arm gestreckt halten, Schultern runter, Bauch rein, Ellenbogen weg, in Finger drüber, zwei drunter, NICHT den Pfeil berühren...und dann auch noch TREFFEN?
Es geht. Das haben die vielen Besucher bewiesen, die sich am 11. und 12. September beim Altstadtfest auf der Zitadelle Spandau von uns in die Kunst des Bogenschießens einführen ließen. Um der zahlreichen Neu-Schützen Herr zu werden, hatten wir uns mit anderen Vereinen zusammengeschlossen, darunter dem PSV Spandau, der auch das laufende Turnier ausgerichtet hat.
Unsere Besucher waren mit viel Begeisterung und Talent dabei. Vor allem die kleinen Schützen haben uns immer wieder in Erstaunen versetzt. Wer zum ersten Mal den Bogen in der Hand hält und dann gleich Füchse und Rehe erlegt, ist schon fast ein echtes Robins Kid! Wir werden also beim nächsten Bogenstand unseren Käfig mitnehmen und die besten Schützen gleich für unsere Schar der Geächteten mit einfangen!
Des Abends gab es dann noch manchen Met, um die köstlich duftende Schweinshaxe herunter zu spülen. Die Musik der Spielleute, das Funkeln der Sterne und die wunderschöne Kulisse der Zitadelle haben fast mittelalterliche Gefühle aufkommen lassen. Wir haben viele schöne Erinnerungen, nette Gespräche mit interessierten Besuchern und auch eine ungewöhnlich hohe Zahl zerbrochener Pfeile mit nach Hause genommen. Versprechen können wirs nicht, aber hoffen: 2011 sind wir wieder dabei.
Die Lautmalerin

- Zumindest vor der Zielscheibe sind Geächtete und adlige Rittersleut ebenbürtig!
Bericht der Bogensportabteilung des SV Nordwedding (August 2009)
Die warme Jahreszeit ist in vielerlei Hinsicht eine Wohltat für das bogenschießende Volk. Zum einen, weil es wieder in bequemer Kleidung um sich schießen kann, ohne sich Finger und Zehen abzufrieren oder mit der Bogensehne an der achten Schicht wollener Wolle hängen zu bleiben. Zu anderen, weil es jetzt auch ohne Feuer schön warm ist (was uns nicht daran gehindert hat, trotzdem das eine oder andere Brandereignis zu inszenieren, aber dazu später), so dass Mann weniger Zeit fürs Holzhacken braucht und diese damit verbringen kann, um sich zu schießen. Dass der Fuchs immer noch unbehelligt um die Fleischtöpfe unseres Lagers schleicht, kann nur damit erklärt werden, dass wir anderweitig beschäftigt waren: Mit Räumen, Bauen, Basteln und Verfeuern überflüssiger Holzwaren, die gut abgelagert waren und ob dessen einen lieblichen Schein gaben, der die Herzen einiger Kids auf Höchste erfreute.
Vor allem jedoch vernehmt die Kunde, von jenen, die sich hervorgetan haben mit sicherer Hand und kräftigem Schuss, auf dass der Name der Robins Kids auch in anderen Fürstentümern gerühmt und gefürchtet wird.
So brachen einige Kids auf zu einer Fuchsjagd in die Spandauer Forsten, wo Dennis in seiner Klasse einen dritten Platz belegte, und man auch Tom Little, den Barden, Max von Fromm, und Thorsten den Kinderreichen durch die Wälder streifen sah. Wie üblich am meisten von sich reden machte unser Jungvolk, mit einem ersten Platz für den Wolfsjäger und einem zweiten für den Klingenwerfer.
Auch auf der Burg zu Herzberg konnte man die zahlreich angetretenen Schützen der Kids wieder im Turnier beobachten (wenn man tatsächlich das sechs Zelte zählende Lager übersehen hatte…). Guido gewann nach über zehnjähriger hartnäckiger Teilnahme am Tage des Herrn, und Volker Schimming am Tage zuvor, was ihm nicht nur einen gläsernen Pokal von völlig unzeitgemäßer Schönheit eintrug, sondern auch den Titel Leibbogner des Baron Joachim von Dornberg. Eine hohe Ehre für einen Geächteten, wobei bei einem Met zu erörtern wäre, ob er dann überhaupt noch geächtet und das von ihm für den Baron geschossene Mittagessen koscher ist. Da der Met nicht reichte, um diese Frage abschließend zu klären, haben wir uns für alle Fälle schon mal nach passendem Nachwuchs umgesehen.
Erste Gelegenheit dazu gab es auf einem Bogenstand beim Mittelalterfest des Germanen, den wir traditionell nutzen, um das gemeine Volk in unsere Kunst einzuführen. Bezaubert von unserem Fräulein Anna (genannt die Füchsin) ließ sich mancher Jüngling mit der Bogensehne umgarnen, um nach gelungenem Schuss zum zweiten und dritten Mal wieder zu kehren. Auch verblüfften halbwüchsige Knaben und Mädchen mit erstaunlicher Treffsicherheit, und füllten unsere Truhe mit klimperndem Metall. Desgleichen ereignete sich beim Besuch einer Schulklasse, die von Max genannt die Gugel in unsere finsteren Forsten gelockt worden war, und einigen ahnungslosen Bürgern, die der weisen Näherin und dem Falschmünzer aufgesessen waren. Bis auf die Runneburg eilten einige Kids auf der Suche nach geeigneten Schützen, doch das dortige Mannsvolk hatte bereits einen Strick um den Hals und schien uns deshalb zu wunderlich.
So ächteten wir zunächst jene, die weniger wunderlich schienen. Wie alle Jahre trafen sich die Kids in sommerlicher Hitze, um zu tafeln und die besten Schützen unter sich zu ermitteln. Dabei beehrte uns der Spreeländer Peter von den Eichen mit seiner Gegenwart, nebst der holden Gattin Leonore und dem Gefolgsmann Junker Jacob Ohneland. Und diesem hohen Herren fiel natürlich längst auf, dass zwielichtige namenlose Gestalten unter den Kids weilten, die ordnungsgemäß entrechtet werden mussten. Zu den Geächteten zählen seitdem Anna die Füchsin, Fabian der Stahlfinger, Max die Gugel, Chris der Medicus, und jetzt auch offiziell Martin Oakheart, der die Kids schon so lange mit großen Feuern und raffinierten Bauten erfreut, dass man munkelt, er sei im Wald geboren und habe sich unlängst versehentlich selbst die Lilie eingebrannt.
Den Abend verbrachte man tafelnd in fröhlicher Runde oder schießend auf ein neues Ziel, eine Graugans, welche Nachwuchsschützin Ronja mit lieblichen Worten dazu brachte, vor den Schützen auf- und ab zu schweben. Dann ging es auf zum Fackelschuß, den der Barde nach zähem Ringen für sich entschied. Ein Omen für den folgenden Tag, denn auch das Vereinsturnier sollte Sven haushoch gewinnen. Unter den Damen ist es der Name von Ushi der Elster, den man rühmen wird, während sich unter den Jünglingen der Klingenwerfer und bei den Knaben und Mädchen Nils und Hendrik, des Falschmünzers Söhne, den ersten Platz sicherten. Man möge sich diese Namen merken, denn sie werden noch von sich reden machen auf den Turnierplätzen in Hessen und an der Spree. Und wer des Lesens nicht kundig, der begebe sich in eine Spelunke und frage nach der Kunde der
Lautmalerin.

- Weihnachtsschießen 2008
Bericht der Bogensportabteilung des SV Nordwedding (März 2009)
Früher, als unsere Vorbilder noch auf Bärenfellen saßen und Met in sich hineinsoffen, gab es eigentlich nur eine Variante, die kalte Jahreszeit zu verbringen: Am warmen Feuer, mit einem saftigen Steak. Ab und zu zog man aus, um neues Grillgut zu besorgen, den Rest der Zeit widmete man dem Pfeileschnitzen und Erzählen schauriger Geschichten.
Nicht so der Geächtete von heute. Der verbringt den kalten Dezember mit einem zünftigen Weihnachtsschießen, und trotzt notfalls den arktischen Temperaturen mit zusätzlicher Kleidung (siehe Foto). Daneben wurde die Hand-Auge-Koordination trainiert durch den gezielten Beschuss eines Adventskalenders und eines Julbaums samt Kugeln. Beide Relikte sind, teilweise erbärmlich zugerichtet, auf dem Gelände zu bestaunen als Zeugnis unserer Treffsicherheit in Zeiten erhöhten Glühweinkonsums. Letzterem ist es auch zu verdanken, dass der Berichtenden die Namen der siegreichen Schützen entfallen sind.
Bei Arbeitseinsätzen im Spätherbst haben wir außerdem das Lager winterfest gemacht und ein paar unserer Ziele umgestellt. Trotz dieser sozusagen idealen Trainingsbedingungen zieht es einige von uns jedoch immer wieder in fremde Reviere, um den Kontakt mit anderen Vereinen, Schützen und Zielen zu pflegen.
So bewährten sich unsere, im unbeleuchteten Gelände geschulten Augen, bei der Abendrunde des (Bogenabteilung des SG Bergmann Borsig) 2008, einem Fackelschießen am dann finsteren Wannsee. In der Abteilung Langbogen erzielten Martin Schüler und Nadja Klein jeweils einen ersten, und Dennis Klein einen dritten Platz. Einmal monatlich heißt uns der BBS dort außerdem zum Monatsschießen willkommen, wo wir wichtige Fertigkeiten üben können, wie Pfeile aus dem Wasser zu holen und anderen nicht ins Ziel zu laufen. Auch spornt die Konkurrenz mit anderen Bogenklassen zu nur teilweise erahnbaren Höchstleistungen an. Jo der Beutelschneyder erzielte so, das Neue Jahr war keine zehn Tage alt, einen 19. Platz. Einen Monat später vertraten uns Dennis Klein, Max v. Fromm und Martin Schüler an gleicher Stelle mit je einem 12., 15. und 16. Platz. Wer sich jetzt fragt, wie viele Stufen unser Siegertreppchen hat, sei darauf hingewiesen, dass wir bei diesen Turnieren gegen Gegner antreten, die teilweise Hexenwerk an ihren Bogen montieren, welches bei uns noch mehr geächtet ist als wir und üblicherweise unverzüglich auf dem Scheiterhaufen landet.
Anfang Februar suchte eine Abordnung der Geächteten dann das befreundete Volk am Askanierring auf. Der Beutelschneyder verließ das Winterturnier des TSV Spandau mit einem 2. Platz, der Barde mit einem 15. und Tom Little mit einem 8. Platz. Toby der Wolfsjäger und Junior in der Gruppe erlegte einen 8. Platz.
Wer jetzt denkt, die übrigen Robins Kids hätten in dieser Zeit pfeileschnitzend zuhause gesessen, irrt. Nicht dass es nicht nötig wäre – Eis und festgefrorene Erde haben in unseren Köchern Spuren hinterlassen. Oakheart hält einen Rekord von vier zerbrochenen Schäften pro Nachmittag, den andere Kids derzeit eifrig zu überbieten suchen.
Doch Material ist nicht alles, wie zehn Kids beim Bogenseminar „Lernen durch Erfahren“ gelernt haben. Unter den kritischen Augen vollkommener und angehender Trainer wurden dabei Pfeile balanciert, Bälle gefangen, Korken und Dartpfeile geworfen. Alles mit dem Ziel besserer Hand-Augen-Koordination, wie wir nun wissen. Eine Reihe nützlicher und praktischer Übungen, die einen netten Nebeneffekt haben. Denn auch in diesem Jahr sind viele Turniere geplant, eins wollen wir selbst mit den Berliner Bowhunter Masters im September ausrichten. Und mit oben genannten Übungen können wir jetzt auch in finsteren Tavernen und Gasthäusern trainieren. In denen die Kunde von erfolgreichen Schüssen und Korkenwürfen auch das leseunkundige Volk erreicht.
In diesem Sinne grüßt: Die Lautmalerin

- Gut Braten will Pfeile haben...
Vereinsmeisterschaft 2008
Robin Hood, Urahn aller ehrbaren Langbogenschützen, kommt bekanntlich aus England, wo es viel Wald, schlechtes Essen und vor allem Regen gibt. Und ganz in dieser Tradition versammelten sich am ersten Septemberwochenende auch 28 Robins Kids unter tief hängenden Wolken im Schönholz Forest zur Vereinsmeisterschaft. Schergen des Sheriffs und andere Unzeitgemäße hatten uns das Gelände freundlicherweise das ganze Wochenende überlassen, so dass wir manch bisher unbekanntes Ziel aufbauen konnten.
Doch zunächst musste getafelt werden. Die Authentizität der Veranstaltung hätte beinahe unter dem unenglisch guten Essen gelitten, dankenswerterweise besann sich wenigstens das Wetter auf ein bisschen historische Kulisse und versorgte uns die ganze Nacht mit Bindfäden von köstlichem Naß. Nun sollte eigentlich der Fackelschuß beginnen, doch zuvor waren, wie in jedem Verein, die Formalien zu klären. Es stellte sich nämlich heraus, dass ehrbares, ungeächtetes Volk unter den Anwesenden weilte, welches die Aufnahme in den Kreis der Kids ersehnte. Betäubt von einem geheimen Getränk, bekamen sie in der Hütte des Erbarmens unter schaurigem Geheul die Lilie eingebrannt, unter der sich die Robinsjünger erkennen. Ihre Namen haben sie fortan abgelegt und sind nun bekannt als der Bogenschnitzer, der Lumpensammler, der Klingenwerfer, die weise Näherin, die Lautmalerin, der mit dem Bären tanzt und der unbehauene Barde.
Danach machten wir uns mit Fackeln auf, um im Licht derselben zu schießen. Erst kurz vor Mitternacht konnte ein Sieger ermittelt werden. Das Geheimnis seines Erfolges blieb ob der sonderlichen Sprache seines Bergvolkes ein solches. Auf diese anstrengende Tat folgte ein zweites Gelage, aus dem sich schließlich einer nach dem anderen Richtung Heulager verzog.
Über das, was sich in der Dunkelheit erloschener Kerzen daraufhin in unserem Lager zutrug, schweigen bis heute manche mit Schrecken und Schaudern. Einige behaupten, man habe sie in jener Nacht entführt und ins stürmische Meer geworfen, andere wähnten sich nur im Bade Richards III, dem die Heizkohle ausgegangen war. Fluchtartig sollen manche mit vielen Pferde(stärke)n den Schönholz verlassen haben, um frei von Wassergeistern träumen zu können. Am nächsten Morgen jedenfalls erinnerten nur noch Augenringe und hastig angelegte Entwässerungsgräben an die knöcheltiefen Fluten, die das Lager umspült hatten, und goldene Sonnenstrahlen grinsten hämisch aus dem nun wieder blauen Himmel.
Während die letzten noch daran grübelten, mit dem Patent des ökologischen Wasserbettes eine regensichere Unterkunft zu finanzieren, erstürmten wir, mit morgenländischen Heißgetränken gestärkt, das Gelände. Die folgenden Stunden hörte man wenig mehr als das Pfeifen und Einschlagen der Pfeile, zusammen mit Zischen, Knurren und halblauten Freudenbekundungen der Schützen. Die Turnierleitung forderte uns mit 26 Schüssen aus Hecken, von Wällen und auf bisher unbekannte Ziele. Besondere Höhepunkte waren ein raffiniert aufgestelltes Wiesel und der „Robin-Hood-Schuß“ im Liegen durch ein Fenster. Eine mit Brennesseln durchsetzte Brombeerhecke wird auf immer das Geheimnis hüten, wer vom wackeligen Brett aus den Dachs verfehlte. Auch den Gehenkten vom Seil zu schneiden entpuppte sich als schwierig. Dass der geplante Rettungsschuß bei manchen zum Gnadenschuß wurde, ist als Zeichen besonderer Mildtätigkeit zu werten!
Gebrochene Schäfte, verschollene Spitzen und gespaltene Nocken säumten den Weg der siegreichen Schützen, die am Ende jenes Tages gebührend geehrt und gefeiert wurden: Susanne Wolf, Christian Lindner, Tobias Post und Jonas Heyn. Deren wahre Namen sind nur Eingeweihten bekannt und werden Eingang finden in die Balladen kommender Generationen, die einmal über die in dieser Zeit begangenen Heldentaten dichten und richten werden.
Bis dahin begnüge man sich mit dieser Kunde
Die Lautmalerin
Monatsturnier bei den Sportfreunden des 1. BBS
Am 02.02.2008 nahm Jo spontan das erste Mal bei einem Monatsturnier des 1. BBS teil. Der Parcours liegt in Wannsee am süd-westlichen Berliner Stadtrand und die Sportkameraden haben dort trotz nicht allzu großer Flächen einen wirklich interessanten Parcours gesteckt. Die Turney war recht kurzweilig und Jo war als einer der wenigen Langbogner bei vielen Jagdrecurves nicht unzufrieden mit dem 9. Platz unter knapp 30 Schützen Für wirklich günstige 3,50 € Teilnahmegebühr und zudem sehr nette Kontakte und überdies noch leckere Verpflegung zu fairen Preisen war das eine sehr schöne Bereicherung und es haben sich schon einige Robin Kids vorgenommen, dort mal gemeinsam hinzugehen.
Jo Beutelschneyder

- Robin´s Kids beim Robin-Hood-Musical im Schillertheater.
Robin Hood trifft seine Geächteten
Die Robin´s Kids im Schillertheater
Unter dieser treffenden Überschrift verlief ein weiteres Highlight des Jahres 2007 am 10.12.2007. Durch Ankündigungen in der Tagespresse wurde der Vereinsschreyberling auf die anstehende Premiere des Robin Hood-Musicals in Berlin aufmerksam. Kaum fünf eMails und mehrere Telefonate später traf der Schreyberling dann auf die Chef-Organisatorin der Produktionsfirma. Bei einer guten Tasse Kaffee wurden dann die Möglichkeiten besprochen, wie die Robin Kids sich sinnvoll einbringen können. Man wurde sich schnell einig und schon ging der Aufruf des Schreyberlings an seine geächteten Kameraden über den elektronischen Boten hinaus.
Erfreulich groß war die Begeisterung und somit standen dann zügig mehr als 12 aktive Geächtete zur Verfügung. Männlein und Weiblein ordentlich gemischt, ein paar gute Ideen sich zu präsentieren und schon war alles gerichtet. AM 29.11.07 war es dann pünktlich zur Premiere soweit: Ausgestattet mit Feuerstelle, Schildern und Waffen jedweder Art standen die Robin Kids im Foyer und begrüßten die zahlreich erschienen Prominenten und Halbprominenten mit gezücktem Schwert und grimmigen Gesicht.
Manch entzückendes Gespräch wurde bis zum Beginn der Vorstellung geführt, manch spontanes Foto geschossen und der eine andere Besucher konnte sich kaum losreissen. Als Danke-schön seitens der Produzenten durften die Robin Kids sich die Vorstellung kostenlos anschauen. Es war lustig anzuschauen, welch irritierende Blicke auf die Besucher in den komischen Gewandungen fielen. Aber da die Vorstellung ziemlich gut war und wir auch sonst nicht weiter angepöbelt wurde, blieben die Pfeile im Köcher und zum Schluss wurden die Hände dann auch üppig zum fröhlichen Handgeklapper gegeneinander geworfen. Im Anschluss an die Vorstellung wurde dann noch eine rauschende Premierenfeier gegeben und auch dort haben die Robin Kids sich sehr aktiv eingebracht. Man munkelt, dass erst in den frühen Morgenstunden das Gelage sein Ende fand und zumindest der Schreyberling war froh, am nächsten Tag nicht die zerknitterteren Gesichter anschauen zu müssen. Im Januar 2008 werden dann auch jene Robin Kids im Schiller-Theater präsent sein, die im November nicht teilnehmen konnten.
Manch nettes Gespräch
Neben den hier ausgestellten Fotos kann man das ganze Geschehen auf der Homepage des Veranstalters (LaBelle-Musical Productions) www.robinhoodmusical.de betrachten. Somit bleibt nur anzumerken, dass es eine Riesengaudi war und wir uns wieder einmal sehr positiv den Berlinern und Berlinerinnen vorstellen konnten.
In diesem Sinne grüßt Jo, der Schreyberling
Blankbogen Landesliga in Berlin (Halle)
Während der Wintermonate haben wir es uns in den letzten Jahren schon zur netten Angewohnheit gemacht, 2-3 Mannschaften für die alljährliche Hallen-Landesliga der Blankbogen zu melden. An insgesamt 3 Wochenenden haben wir uns im Wettstreit mit den eher hallengeübten Schützen der anderen Vereine aus Berlin gemessen. Nach wie vor fallen wir aufgrund unserer Gewandungen ein wenig auf, aber man hat sich gut an uns gewöhnt und der gemeinsame Spaß steht hier klar im Vordergrund. Mit unseren Ergebnissen können wir Langbogner nur teilweise mit den deutlich präziseren Recurve-Bögen und Fita-Spezialisten mithalten. Aber manchmal reicht es doch zum Sieg in dem einen oder anderen Match und dann wird das entsprechend mit Becker-Faust und Siegesjubel gewürdigt.
Unsere positive Ausstrahlung und der endlose Kampfgeist hat offenbar auch anderen Vereinen gefallen und wir lasen voller Stolz einen Kommentar auf der Seite des SV Bau Union:
An dieser Stelle ein Wort zu den Robin Kids. Ich muß ganz tief meinen Hut ziehen vor der Leistung dieser Mannschaft. Als Team angetreten , als Team gekämpft und nie aufgegeben. Es war für mich mehr als beeindruckend, wie die Robin Kids auch am letzten Tag, scheinbar einen aussichtslosen Kampf gegen übermächtige Gegner kämpften. Unbeirrt gaben sie ihr bestes. Und Sie wurden mit dem letzen Pfeil im letzten Match belohnt. Der erste Sieg gelang. Diese Einstellung, dieser Kampfgeist ist wahrlich meisterlich. "ES" war mit euch und möge auch weiterhin mit euch sein
Wir Robin Kids denken auch aufgrund dieser wirklich netten Zusammenkünfte mit den anderen Berliner Vereinen darüber nach, ein exklusives Einladungsturnier auszuloben, um dann mal bei einer zünftigen Waldrunde den echten Robin Hood auszumachen. Hierüber werden wir dann rechtzeitig informieren.
Jo Beutelschneyder
Des einen Freud ist des anderen Leid!
Bogenturnier am 21.10.2007 in Bochold
Dies war das Motto für das letzte Wochenende. Leider musste Kelle sein seit Jahren beliebtes Turnier auch in diesem Jahr kurzfristig absagen, da das zugesagte Parcoursgelände ihm doch nicht zur Verfügung gestellt wurde. Dies war natürlich enttäuschend und so musste für das Wochenende kurzfristig ein Ersatzturnier gefunden werden. Gesagt, getan und nach hektischer Durchsicht aller einschlägigen Publikationen und Websites fiel dem Schreyberling wieder das Bocholter Turnier ins Auge. Einige Anrufe später waren alte Bekannte aktiviert und trotz der sehr kurzfristigen Anmeldung wurde Nico und mir ein Startplatz reserviert. In Anbetracht des herbstlichen Wetters entschieden wir uns, in einer Pension in Bocholt zu übernachten und von dort aus dann zu Turnier und abendlicher Kirmes zu fahren. Die Anreise mit dem PKW begann am Samstag früh um 03,00 Uhr in der Frühe und verlief trotz Ferienzeit recht problemlos. Nach knappen 4 Stunden Fahrt kamen wir rechtzeitig zum Frühstück beim Bogengelände an und trafen dann nicht nur nette, neue Leute sondern es war ein echtes Vergnügen, auch langjährige Bekannte und Freunde aus Oberohe zu treffen. An dieser Stelle einen besonders herzlichen Gruß an Silke, Karsten und Holger und die klare Ansage, dass wir gerne im Februar 2008 an Eurem Turnier teilnehmen und auch rechtzeitig für das eine oder andere Kaltgetränk am Vorabend anreisen werden!
Nun aber auch zu den eigentlichen Turnierinformationen:-)
Nahezu 95 aktive Schützen waren zum Wettstreit angetreten, wobei die Recurves die deutliche Überzahl hatten und jagliche Kleidung und Camouflage das überwiegende Outfit waren. Die Jugend schoss in einer gemeinsamen Klasse und durfte sich im Turnierverlauf den Abschussplatz, ohne extra Pflock suchen, wo es am besten passte. Nicht alle Jugendlichen nutzten dieses Angebot, sondern schossen durchweg vom Erwachsenenpflock und hatten demzufolge einen Wettbewerbsnachteil. Dies zumindest bei der Punktezählung, wenn gleich die persönliche Herausforderung und die erreichte Punkte im Vergleich zu den Erwachsenen natürlich primär anzuerkennen ist. Mir persönlich hätte eine Trennung der Bogenklassen bei der Jugend und auch das Stellen eines Pflocks etwas besser gefallen, aber das kann ja beim nächsten Jahr vielleicht schon klappen. Es ist halt immer riesig viel Arbeit für die Veranstalter und wenn man wie die Bocholter eher nur überschaubar viele Helfer zur Hand hat, muss man halt Prioritäten setzen. Und wie gesagt, die Organisation auf dem Turniergelände und auch das ganze Rahmengeschehen mit Dusche in Eigenbau, Livemusik an beiden Abenden und etlichem mehr (ja, auch Kaffee, Kuchen, Met und....waren super lecker und erfreulich preiswert) war absolut begeisternd. Wir Nagora's werden auf jeden Fall wieder dort hinfahren. Rein sportlich waren die Ziele durchweg in fairer und jaglicher Distanz gestellt und es waren tolle Impressionen im Herbstwald bei strahlend blauem Himmel zu sehen. Okay, am 2. Tag begann der angekündigte Regen und es wurde ein wenig rutschig auf dem Lehmboden, aber die Sicherheit ware x-cellent und extra gebaute Brücken waren wirklich eine Spitzenleistung. Die Ziele waren teilweise selbstgebaut und dies noch dazu sehr kreativ. Meine Highlights waren dabei der Hai im Flusslauf (auch wenn er meine Pfeile am 2. Tag fraß und mir den 3. Platz nahm) und auch der Fuchs in der Blackbox mit Flackerlicht, während Nico mal wieder den schmalen Bären auf 55m seine Ehrerbietung gab! Wir hatten mit Silke, Dirk und Karsten nette Leute auf annähernd gleichem und gutem Niveau in der Gruppe, die sich alle gegenseitig halfen und durchweg viel Spaß hatten! An beiden Tagen waren wir über Feld und Wiesen jeweils an die 5 Stunden unterwegs und dabei gab es viel zu sehen und zu erzählen. Die Auswertung ging dann am Sonntag erfreulich schnell vonstatten und danach machten wir uns beide dann wieder auf den Weg nach Berlin. Eine wiederum problemlose und schnelle Heimfahrt nach Berlin rundete das schöne Wochenende rundherum ab und wir freuen uns schon auf die noch in diesem Jahr stattfindenden Winterturniere. Davon werden wir wiederum berichten.
Es grüßt
Jo, der Beutelschneyder (Schreyberling)
Krefelder Pirsch 2007
Haben wir nicht alle ein wenig Diesel im Blut ?
1100 Kilometer an einem Wochenende für die Krefelder Pirsch 2007!
Was bringt 2 erwachsene Männer (oder besser 1 Erwachsenen und 1 Fast-Erwachsenen) dazu, an einem Samstag nachmittag fast 550 km über die Autobahn gen Westen zu düsen und die gleiche Strecke schon am Sonntag wieder zurück zu fahren? Doch sicher nur der Umstand, einer netten Einladung von Bogenfreunden des Krefelder SSK zu folgen. Sinn und Zweck der Aktion war es, mal wieder neue Leute kennen zu lernen, mit denen dann in einem Waldstück umher zu hetzen und mannigfaltige Tierattrappen mit Pfeilen zu spicken. Die Rede ist dabei von der diesjährigen Krefelder Pirsch 2007.
Meiner beruflich bedingten Vorliebe und Verbundenheit für die Region am Niederrhein folgend, meldeten wir uns rechtzeitig an und hatten auch Glück, denn die Krefelder Pirsch hat über die Jahre einen solch guten Ruf erhalten, dass das Kontingent an Startplätzen recht schnell erschöpft war. Der Samstag abend war nach einer problemlosen Anreise (Tempomat auf 205 , linke Spur halten und gut ist) dem Vater-Sohn-Gespräch in einer tollen Pizzeria in der Krefelder City gewidmet. Recht früh nach dem üppigen Mahl begaben wir uns in das Hotel und schon kurz danach drangen entsprechende Geräusche durch das Domizil:-)
Sonntag früh um 7,00 klingelte dann der Wecker und nach einem ausgiebigen Frühstück begaben wir uns auf die kurze Fahrt zum eigentlichen Bogenschützengelände. Dank guter Organisation war ein Parkplatz direkt am Gelände zu finden und frohen Mutes gingen wir zur Anmeldung. Es gab dann einiges Hallo, wohl weil wir als Berliner die weiteste Anreise hatten und soviel Enthusiasmus eben nicht alltäglich ist. Neben den freundlichen Gastgebern hatte auch Petrus am Sonntag den 20.5. wohl einen Startplatz gebucht und sorgte für ein optimales Turnierwetter - sonnig und trocken - gelegentlich sogar schon richtig schweißtreibend.
Schweißtreibend war dabei aber vor allem der toll gesteckte Parcours. Es ging in einem recht hügeligen Gelände nahezu 6 Stunden auf die Pirsch und wenngleich in der kurzen Pause die Getränke kalt und die Steaks sehr lecker waren.......man kam ganz schön ins Schwitzen. Die Parcours-Gestalter hatten sich zahlreiche Gemeinheiten und Fallen erdacht und ausgesteckt, wobei besonders darauf geachtet worden war, Wiederholungen zu vermeiden.
So folgten weite Schüsse auf sehr kurze Distanzen. Mal ging es weit bergauf oder es galt, bewegliche Ziele vom Hochstand aus zu erlegen. Die Ziele waren insgesamt abwechslungsreich gestaltet und die Stellsituationen dabei so realistisch wie möglich. Mitunter war man als Schütze fast versucht, beim Ziehen der Pfeile sogar die Köpfe der Tiere abzutasten und dabeizu überprüfen, ob nicht in die Augenhöhlen einiger Tiere Glasaugen eingesetzt worden waren. Die große Schützenzahl wurde gut über die zahlreichen Gruppen verteilt und es gab keinerlei Probleme mit auflaufenden Gruppen und was der Schütze sonst so erleben kann. In unserer Gruppe klappte sogar das Zusammengehen mit "Compoundies" ganz gut, wenngleich die fehlende Erfolgsquote (Mist. wieder nicht mit dem ersten ins Kill) mitunter lautstark mitgeteilt wurde und dadurch manch sensibler Geist ein wenig aus der Ruhe kam. Dank eines sehr netten Bogenfreundes - Hartmut vom Dorstener BSC - konnten diese kleinen emotionalen Ausbrüche jedoch gut verkraftet werden und am Ende des Tages gab es strahlende Gesichter. Nicolas schaffte trotz längerer Turnierpause auf Anhieb den 2. Platz, landete einige spektakuläre Treffer (bewegliche Ratte mitten ins Auge) und ich selber fand mich mit dem 12. Platz im vorderen Drittel und der Abstand auf das Führungstrio war erstaunlich gering (hätte ich mal lieber 4x getroffen, statt mit Pfeilbruch zu erlauben *g*). Es waren eben nur die oben erwähnten kleinen Gemeinheiten, die ein besseres Abschneiden verhinderten. Wer denkt denn auch, dass ein querstehender Riesenhirsch nicht mit Treffergarantie versehen war.
Das Turnier war insgesamt ein regionales Familien-Event, was sich an der dochr echt hohen Zahl der Nachwuchs-Schützen zeigte: ca. 40 Junior - Robin-Hoods männlich und weiblich waren erschienen und konnten in 4 Jugendklassen schießen. Viele Bogenvereine aus der Umgebung gaben sich die Ehre, entsprechend lautstarke Beifallsstürme gab es bei der Siegerehrung und man kann dabei fast neidisch werden. Da die Auswertung und Siegerehrung ziemlich schnell vonstatten gingen, konnten wir uns schon gegen 17,00 wieder auf den Weg nach berlin machen und kamen dort nach stressfreier und schneller Fahrt auch wieder gesund an. Müde sprangen wir noch schnell unter die Dusche, gaben den obligatorischen Schnellbericht für die Homepage ab und dann ging es in die Koje. Und ja, am nächsten Morgen merkten wir die Anstrengungen des Turniers ein wenig in den Knochen. Aber genau so soll es ja auch sein!
Ja, liebe Geächtete - alles in allem kann man sagen: es war wieder die Mühe wert und es freut uns sehr, dass wir auch schon für das nächste Jahr eingeladen worden sind. Hierzu sieht man ja auch was in unserem Gästebuch und ergo werden wir Euch auch wieder 2008 die Herausforderung annehmen . Wobei es sicherlich noch mehr Spaß machen wird, wenn von den robin kids dann mehrere Gewandete mitmachen würden!
Jo, der Schreyberling und Nicolas, der Hühnerdieb
Vereinsmeisterschaft der Robin's-Kids 2007
Am 06.05.2007 war es endlich mal wieder soweit. Die alljährliche Vereinsmeisterschaft sollte als echtes 1-Tagesturnier in den Pankower Wäldern stattfinden und durch die neuen, zusätzlichen Tiere auch sportlich mehr Möglichkeit geben, als dies in den Vorjahren allgemein der Fall war. Der Einladung des Orga-Teams (Martin & Claudio kümmerten sich wie in den Vorjahren wieder ganz hervorragend) folgten insgesamt etwa 25 Schützen und Schützinnen. Diese Anzahl war leider nicht ganz so stark in der Beteiligung, aber diverse Konfirmationen und auch Reisen einiger Robin Kids verhinderte eine höhere Beteiligung für dieses Mal. Es begab sich aber dennoch bei herrlichem Wetter eine fröhliche Schar in mehreren Gruppen auf die Pirsch und davon sollen die nächsten Zeilen berichten:
Pünktlich um 12,00 starteten die Schützen in 4 Gruppen zu einem Parcours, der es dieses Mal in sich hatte. Anders als in den Vorjahren, hatten wir durch die Einkaufsaktionen insgesamt fast 50 2D/3D- Tiere zur Verfügung. Die Lieferung, bzw. die Sonderaktion zur Bestellung und persönlichen Abholung hat zeitlich gesehen wirklich toll geklappt und es war für den "Beschaffungsoffizier" eine echte Freude, dann auch selber die ersten Schüsse auf die Ziele abgeben zu können.
Man hat es Martin angemerkt, wie viel Spaß er dabei hatte, diese Vielzahl an Tieren auf dem Hauptweg, dem eigentlichen Kernbereich rund um das Lager und nun erstmalig auch im verwilderten Mittelteil schön und anspruchsvoll zu stellen. Weite, teilweise auch sehr sehr weite Schüsse (manchmal auf sich duckende oder im Schatten stehende Tiere) wechselten sich ständig mit kurzen Distanzen ab und der Vielzahl an unterschiedlichen Schussarten war nichts mehr hinzuzufügen. Rechts- und Linkshandschützen waren dabei gleichermaßen gefordert und das spricht aus Sicht des Berichterstatters auch für die gute Vorbereitung durch Martin und Claudio.
Nicht nur die Schüsse vom Hang waren ein Genuss, sondern auch Präzisionsschüsse aus wenigen Metern Distanz auf kleine Käuze, Hasen und Enten hatten es in sich und führten immer wieder mal zu Jubel- oder Frustschreien. Selbst die schnellen Gruppen waren ungefähr 3 Stunden unterwegs und nachdem die letzten Schützen ca. 4,5 Stunden nach dem Start wieder am Lager ankamen, wird wohl jedem klar wie anspruchsvoll das Gelände gesteckt war.
Die anschliessende Siegerehrung ging dann mit Hilfe von Martin und Thomas erfreulich schnell von statten und es wurden die Ehrungen dann durch Verkündung vom Meckerpflock lauthals vorgenommen. Nicht nur anerkennende Worte waren zu hören, sondern es gab erstmalig auch Wanderpokale für die jeweils siegreichen Teilnehmer in den Kategorien Jugend, Damen und Herren. Bei den Damen hat sich erstmalig Uschi den Sieg sichern können, während sich sowohl bei der Jugend (Tobi, der Wolfsjäger), als auch den Herren (Jo, der Beutelschneyder) sich Widerholungstäter den ersten Platz sicherten. Nun ist der Ehrgeiz natürlich noch mehr geweckt, denn der Wanderpokal wird beim 3. Gewinn in den dauerhaften Besitz übergehen.......insofern ist nach der Vereinsmeisterschaft dann auch gleich wieder vor der Vereinsmeisterschaft!
Neben all den sportlichen Anmerkungen sei noch mitgeteilt, dass viel gelacht wurde und es dann bei leckerer Gulaschsuppe und einigen Tropfen Met noch einen schönen, geselligen Abschluss des Turniers gab. Abschließend bleibt zu sagen, das diese interne Turney eine gute Generalprobe für das im Herbst geplante kleine Einladungsturnier war. Wir werden sicher noch das eine oder andere Ziel zukaufen (dies war ja auch auf der JHV so beschlossen und verkündet) und dann steht einem Event mit 30-40 Stationen nicht mehr viel im Wege. Logisch ist es dabei auch, dass dann alle Kids bei der Vorbereitung und Durchführung aktiv helfen müssen. Hierzu werden wir aber als Vorstand auch rechtzeitig die freundlichen Einladungen versenden!
Es grüßt
Jo, der Beutelschneyder (Schreyberling)
FRÜHJAHRSSAFARI 2007
Mal wieder ein neuer Kontakt. Das war das Reisemotto für die üblichen Verdächtigen, welche sich am ersten Juni-Wochenende auf den Weg in den Ostharz machten. Konkret waren dies Passy und Andreas Kmieczak, Björn und Sven Heyn und Nicolas und Joachim Nagora.Wir machten uns wie gehabt zu nachtschlafender Zeit auf den Weg und düsten mit 2 PKW'S Richtung Quedlinburg.
Nach weniger als 2 Stunden kamen wir dort gesund und munter an und fanden dann auch nach einigen Rückfragen das Gelände des dortigen Bogenvereins. In einem schön gelegenen Teilgebiet ausserhalb der Stadt konnten wir uns zunächst zu erfreulich niedrigen Preisen ein ordentliches Früshtück gönnen. Mehrere Tassen Kaffee, Cola und frische Brötchen haben uns dann so gestärkt, dass wir uns in den brütend heissen Tag stürzen konnten. Das Gelände an sich war sehr interessant und Dank mancher Steilwand und auch einer Höhle im Sandstein waren völlig neue Schusserfahrungen zu machen. Es ging in einer 3-Pfeil-Runde und einer Hunter-Runde auf 2x 15 Ziele, die in einem ca. 3 km langen Rundkurs anspruchsvoll gesteckt waren. Manches Mal waren begeistere Rufe zu hören und erwähnenswert war dann auch noch das hässliche Geräusch, welches das Brechen eines Bogens erzeugt. Joachim war der Unglücksrabe, dem schon nach dem 5. Schuss der Bogen mitten im Auszug brach. Glücklicherweise war nichts passiert und er schoss dann hilfsweise mit dem Bogen von Nicolas weiter. Das ganze ging natürlich nur bedingt gut, denn so ein spontaner Wechsel von LH- auf RH Bogen und dann noch mit deutlich unterschiedlichem Zuggewicht, machten es insgesamt nicht einfacher. Letztlich aber kam es doch noch zu dem einen oder anderen spektakulären Treffer für ihn und er konnte sich dann doch noch über einen recht ordentlichen 7. Platz freuen.
Wo wir schon bei den Platzierungen sind. Nicolas (1.), Björn (2.) und Passy (3.) kamen bei der Jugend durchs Ziel und wir 3 Erwachsenen kamen alle unter die ersten 10, was ja auch schon ein ordentliches Ergebnis war. Nach einer erfreulich kurzen Auswertung durch die Veranstalter, wurden alle Klassen zügig geehrt und es gab für die 3 Jungs dann auch wieder eine neue, Trophäe für das heimische Zimmer. Dieses Mal war es ein schöner, handgemachter Köcher für den Sieger und Messer für die nächstplazierten Schützen. Ähnlich zügig wie auf der Hinfahrt kamen wirdann wieder nach Hause und konnten uns rechtzeitig zur Sportschau, also gegen 18,00 unter die Dusche stellen und von der Hitze des Tages erholen. Auch nächstes jahr werden wir dort wieder erscheinen und haben auch eine Gegeneinladung ausgesprochen....auch wenn das nicht gleich ein Turnier sein muss :-)
In diesem Sinne grüßt der Beutelschneyder
und hält den geneigten Beobachter der Homepage auch weiterhin durch kurze Berichte auf dem laufenden.
Oberohe, ein Turnier für Pfeilbauer
Pünktlich um 05:30 Uhr morgens war es am Samstag, den 17.02.07 wieder mal soweit. Einige tapfere Recken der Robin Kids machten sich auf den Weg, sich im edlen Wettstreit zu messen. Wie bereits im Vorjahr ging die Reise in die Nähe von Celle in den malerischen Ort Oberohe. Als freundliche Veranstalter hießen uns auch dieses mal die Heidjer Bogenschützen um Silke, Karsten und Holger willkommen. Der Schreyberling nahm dabei nicht nur seinen Filius mit, sondern auch Pascal und Andreas ließen es sich nicht nehmen, die Heidelandschaft bei herrlichem Wetter zu erkunden. In Rekordzeit kamen wir ohne jeden Stau (nur durch einen Nottankstop unterbrochen) an und versorgten uns vor Ort sogleich mit der Startkarte und viel wichtiger noch mit mehreren Tassen Kaffee und diversen Brötchen. Der Bogenstand befand sich auf einem Privatgrundstück und es war wieder eine Freude, all die Bekannten und teilweise auch neuen Schützen zu sprechen. Vor Ort komplettierte sich die Gruppe der Robin Kids dann noch um Jette, Sven und Björn, so dass wir endlich mal wieder etwas zahlreicher vertreten waren. Alle Gruppen mit Kids Beteiligung waren ziemlich fröhlich und insbesondere die Gruppen um Jette, Anke und die Nagoras/Kmieczaks hatten unendlich viel Spaß. Lautes Gelächter durchbrach oftmals die Konzentrationsphasen. Beim nächsten Mal nehmen wir die Mädels einfach mit in die Gruppe...auch wenn das die Punktezahl deutlich reduzieren wird. Sportlich betrachtet war der Parcours sehr anspruchsvoll gesteckt. Es gab kein leichtes Ziel und manches Mal zeigte sich die Gemeinheit erst dann, wenn man direkt am Pflock stand. Weite Schüsse, teilweise verdeckte Schussfenster und ab und an der Zwang, in die Knie zu gehen, machten das Schießen echt zum Vergnügen. Schüsse durch Astlöcher wechselten sich mit Distanzschüssen über die Heidelandschaft permanent ab und somit war an keinem Punkt Langeweile angesagt. Nahezu 5 Stunden ging es über Stock und Stein auf mehr als 35 Ziele und am Ende waren wir müde, aber recht zufrieden über den Tagesverlauf. Rein punktemäßig kam Nico auf einen wirklich guten 4. Rang bei den Jugendlichen und auch Pascal landete unter den Top 7, was bei beiden insofern beachtlich war, da sie ausnahmslos vom Erwachsenenpflock geschossen haben! Ein direkter Punktevergleich innerhalb der Jugend ist damit meistens nicht möglich, aber wie gesagt: die beiden Jungs waren zufrieden. Bei den Herren war Joachim als 10. ganz gut unterwegs und Sven und Andreas rundeten das Gesamtergebnis im Mittelfeld ab.
Die Frage des Tages: MÜSST IHR NOCH MAL LULU MACHEN? stellten wir zur Freude aller Anwesenden mehrfach laut und deutlich vernehmbar unseren Jungs und die Peinlichkeit kannte keine Grenze:-). Jungs, an dieser Stelle müsst Ihr einfach mal kontern....Hinweise auf graue Haare oder breite Hüften oder gar beides sind dabei natürlich VERBOTEN!!!
Um es abschließend auf den Punkt zu bringen: Es war 2007 nun schon das 5. Turnier und so kann es gerne weitergehen. Einige von uns werden im nächsten Jahr, auf jeden Fall wieder nach Oberohe düsen...
Es grüßt
Jo, der Beutelschneyder (Schreyberling)
Turnier bei Eike Stimming bei Rathenow
Am 14.01.2007 besuchten Jette, Andreas und Jo das Turnier von Anke und Eike Stimming in der Nähe von Rathenow. Erstmalig fand das Turnier in einem Waldstück nahe der Big DD Ranch statt und die Teilnehmerzahl war mit knapp 60 aktiven Schützen (ausschliesslich Recurve oder Langbogen) überschaubar klein. Dies und die immer spezielle Art von Anke und Oskar waren ein Garant für einen entspannten Nachmittag. Die Ziele waren machbar, aber auch anspruchsvoll gesteckt und genau das wünscht man sich ja. Viele Doppelhunterziele, Minusscheiben und sehenswert gesteckte Targets machten den Parcours zu einem Genuss. Man musste ab und an ein gutes Auge haben, um nicht die falschen Tiere zu erlegen (war die Bache nun das Tier mit den hauern, oder nicht?) und so differenzierte sich nach und nach die Schützenschar aus. Am Ende konnte sich Joachim über den 2 Platz bei den Longbow Herren freuen und hat dafür ein wirklich nettes Präsent erhalten. Nach der Siegerehrung machten wir uns dann auf den Heimweg und waren dann auch schon gegen 18,30 wieder daheim. gekönt wurde der Abend dann durch ein spontanes gemeinsames Essen beim Lieblingsjugoslawen, so dass letztlich alle Wünsche erfüllt waren.....die nicht jugendfreien Wünsche gehen an dieser Stelle ja auch keinen was an :-). Auch hier gilt: schon im April werden wir beim nächsten Turnier - dann wieder in Schmetzdorf - dabei sein, hoffentlich mit zahlreicher Beteiligung der Robin Kids.
Es grüßt
Jo, der Beutelschneyder (Schreyberling)
Turnier bei den Shadow Hunters Volkmarshausen
Am 07.01.2007 fand das erste Winterturnier mit Beteiligung der Robin Kids statt. Winterturnier war dabei natürlich nur bedingt richtig, denn die Witterungsbedingungen waren eher herbstlich.
Volkmarshausen ist ein Ortsteil von Hannoversch-Münden und liegt ca. 350 km südwestlich von Berlin in der Nähe von Kassel. Die 4 teilnehmenden Kids waren Björn und Sven , sowie Nicolas und Jo. Wir fuhren bereits am Samstag nachmittag nach einem gemütlichen gemeinsamen Brunch mit dem PKW los. Trotz Dauerregens und Ferienende konnte der Tempomat weitgehend bei 210 km/h aktiviert werden und wir kamen dann auch schon gegen 20:00 Uhr in der malerischen Altstadt an. Fachwerkhäuser und historische Stadtmauer waren ein schönes Ambiente und nach einigen Anlaufschwierigkeiten fanden wir die nette Wohnung. Die Zimmeraufteilung war schnell geklärt und anschliessend machten wir uns auf den Abenteuertrip, am Samstagabend um 20:15 Uhr noch was warmes zu Essen zu finden. Aber mit einheimischer Hilfe fanden wir eine Pizzeria, wo wir gut und preiswert essen konnten und jede Menge Spaß hatten. Am nächsten Morgen fuhren wir dann die 3 km zum Turnierort und fanden uns in einer grossen Runde wieder. Es waren sicher insgesamt an die 170 Schützen in den traditionellen Klassen und es gab ziemliches Gewusel, bis alle in ihren Gruppen zugeordnet waren. Wir vier kamen, als einzige in mittelalterlicher Kleidung, gemeinsamen mit einem weiteren Langbogenschützen in eine Gruppe und legten dann auch ziemlich gut los. Das Turniergelände hatte es in sich und es ergaben sich wirklich beeindruckende Schüsse von Berghügeln hinab oder über lange Distanzen den Hang hinauf und was das Schützenherz sonst noch begehrt. Der Parcours war ziemlich anstrengend und Aquaplaning auf Lehmboden liessen jeden Schritt zum Abenteuer werden. Bis auf einige Gleitversuche kamen wir aber ganz gut über die Runden und konnten uns auf das eigentliche Schießen konzentrieren. Am Ende kamen Nicolas auf den 2. und Björn auf den 3 Platz bei den Junioren und Sven und Joachim tummelten sich im Feld.
Das Turnier hatte ein hohes Niveau und letztlich ist es immer ein Ansporn, bessere Schützen zu sehen und sich einiges abzugucken. Nach vielen netten Gesprächen und Fachsimpeleien (ja, man traf die üblichen Verdächtigen von den Longbow Turkeys) machten wir uns dann auf den Heimweg und konnten nach reibungsloser Fahrt noch daheim in Ruhe den letzten Ferienabend begehen. Im nächsten Jahr werden wir sicher wieder teilnehmen.
Es grüßt
Jo, der Beutelschneyder (Schreyberling)
Turnier des SC Wietzenbruch in Celle
Nach der spontanen Entscheidung, am langen 1. Wochenende im Oktober irgendwo ein Turnier zu schießen, fiel die Auswahl auf das Turnier des SC Wietzenbruch in Celle. Nach einem abendlichen Telefonat mit den dortigen Veranstaltern konnten wir - auch durch den Verweis auf die Robins Kids Berlin -trotz der an sich schon längst geschlossenen Teilnehmerliste die Zusage erhalten und machten uns demnach am frühen Morgen des 30.09.06 auf den Weg nach Celle. Ungeachtet des Dauerregens und ferienbedingt recht hohen Verkehrsaufkommens kamen wir pünktlich um 7:45 Uhr auf dem wunderschön gelegenen Turniergelände an und hatten somit Zeit bis zum Turnierbeginn um 09:00 Uhr früh.
Da die Zeit für das Eintragen in die Teilnehmerliste locker reichte, haben wir die Zeit dann für's intensive Aufwärmtraining genutzt. Wobei anzumerken ist, das für einen von uns das Aufwärmen in 6 Tassen Kaffee und ungefähr 12 halben Brötchen mit Käse und Salami bestanden hat :-)) Die Verpflegung war übrigens absolut klasse, sehr preiswert und wurde durch eine heisse und kostenlose Suppe perfekt abgerundet. Als Preise wurden neben netten Kleinigkeiten für die Schüler vor allem Wildspezialitäten vergeben. Dies fand unter den Kennern natürlich absolute Zustimmung und bei dem einen oder anderen Teilnehmer war der Mittagstisch für die nächsten Tage wieder ausreichend gefüllt.
Sportlich gesehen war das Turnier durch tadellose Tiere geprägt, welche in einem abwechslungsreichen Gelände immer schön und zugleich herausfordernd gestellt waren. Ob Rehe im Rudel, Ratten im Müll oder die Berglöwen und der Bison; alle der insgesamt 36 Ziele (!!) waren interessant und sportlich machbar gesteckt und mancher Pfeil fand unter lautem Beifall und Longbow-Rufen auch den Weg in das Ziel. Die ca. 35 Gruppen waren mit jeweils 4-6 Schützen besetzt, so dass sich nahezu 210 Aktive auf dem weitläufigen Gelände einer ehemaligen Mülldeponie tummelten. Wobei von der Deponie nun wirklich gar nichts mehr zu sehen ist. Das gesamte Areal ist in einem tollen Zustand und lässt viele Schussvarianten zu. Lauftechnisch war es auch nicht ohne, so dass wir insgesamt nahezu 6 Stunden unterwegs waren.
Am Ende des Turniers konnte sich Nico über einen guten 2.Platz bei der LB-Jugend freuen (zumal er wieder immer vom Erwachsenenpflock geschossen hat, der sture Kerl) und auch ich war mit einem 6.Platz unter ca. 60 LB-Schützen ganz gut unterwegs. Die punkte-technische Lücke zu den üblichen Gewinnern von den LB Turkeys und LB-Wölfen war dabei für mich persönlich so klein wie nie (die blöde Bergziege hat sich geduckt, das feige Vieh und die Ratten sind eh ein Reizthema für mich) und das weckt den Ehrgeiz, über die nächsten Monate mal wieder intensiver zu schießen und auch im Winter die Pfeile im edlen Wettstreit fliegen zu lassen.
Mein Fazit an dieser Stelle ist, dass wir nächstes Jahr dort unbedingt wieder teilnehmen werden. Die Region um Celle zeigt sich nicht nur wegen der halbwegs erträglichen Anreisezeiten als Fundgrube für tolle Vereine und Turniere, und langsam aber sicher steigt unser Bekanntheitsgrad und erste Freundschaften beginnen sich zu entwickeln.
Beim nächsten Mal werden wir aber bestimmt am Vortag anreisen, um bei Beginn des Turniers noch wacher zu sein und vor allem, um auch die Gelegenheit zu haben, ein wenig Bognerlatein bei Met, Wein oder Mineralwasser zu spinnen.
Für dieses Mal war es die erhoffte Entspannung vom Stress der letzten Wochen und auch sportlich gesehen, war es wieder mal an der Zeit, sich zu messen und die eigenen Grenzen zu erfahren.
Das soll's mal wieder gewesen sein aus dem Sherwood Forrest
Es grüsst
Jo, der Beutelschneyder und Nicolas, der Hühnerdieb
Wolfsjagd in Dallgow
Am 26. und 27. August 2006 war es wieder einmal soweit. Die Sportkameraden vom SV Dallgow hatten zum jährlich stattfindenden Turnier nach Dallgow eingeladen. Anders als in den Vorjahren war die Teilnehmerzahl dieses Jahr deutlich unter 100 geblieben und auch von den Robin Kids konnten dieses Jahr nur einige Schützen teilnehmen. Dies hat jedoch der Freude am Turnier keinen Abbruch getan und nach den beiden Tagen mit jeweils 30 Zielen durften wir uns nicht nur über nette Gespräche, preiswerte Verpflegung und gutes Wetter freuen, sondern fanden die Robins Kids in den Longbow - Klassen auf folgenden, guten bis sehr guten Plätzen wieder:
Toby auf dem 1. Platz bei den Schülern
Nadja auf dem 4. Platz bei den Damen
Jette auf dem 6. Platz bei den Damen
Dennis auf dem 8. Platz bei den Herren
Thomas auf dem 9. Platz bei den Herren
Martin auf dem 10. Platz bei den Herren
Für das nächste Jahr wollen wir dann wieder in normaler Mannschaftsstärke dort antreten und auch die neuen Vereinsmitglieder verstärkt motivieren, an diesem schönen Turnier ganz in der Nähe Berlins aktiv teilzunehmen.
Es grüßt
Jo, der Beutelschneyder (Schreyberling)
Turnier der Wilden 13
Toby der Wolfsjaeger: 1. Platz, 660 Punkte, Schüler
Tom Little. 8. Platz, 444 Punkte, Herren
Es war ein sehr schönes Turnier, bei tollem Wetter. Es waren 15 Ziele die in zwei Runden geschossen werden mussten. 1. Runde 2 Pfeil-Wertung, 2. Runde Doppelhunter-Wertung. Es gab Plus- und Minusziele. So z.B. eine ca. 35cm grosse Scheibe in Fussballoptik. Weisse Felder +15 Punkte, schwarze Felder -15 Punkte, daneben geschossen -10 Punkte. Oder ein Rechteck ca40 x 25 cm, diagonal geteilt eine Seite rot, die andere gelb. Wertung gelb = +15, rot = -15, daneben = -10. Und natürlich haben die Scheiben gewackelt und sich gedreht. Oder ein Schuss von einem über einen Tümpel gestürzten Baum aus so ca. 40m auf ein Wildschwein. Es war ein Turnier mit vielen interessanten Schüssen. Auf jeden Fall zu empfehlen.
Der beste Erwachsene hatte übrigens 630 Punkte.
Jo Beutelschneyder
Mittelalterfest mit Bogenturnier in Walternienburg am 30.05 / 01.06.2006
An dieser Stelle nur der kurze Bericht über das Mittelalterfest und die Bogenturney in Walternienburg. Wir waren bereits seit längerem dort angemeldet und haben uns trotz regnerischem Wetter und ziemlich kühlen Winden am Sonntag morgen um 7:00 Uhr mit 2 Autos auf den Weg gemacht. Wir, das waren die komplette Familie Heyn, sowie Nicolas und meine Wenigkeit. Schon nach knapp 75 Minuten kamen wir dort an und wurden ausgenommen gastfreundlich empfangen und konnten uns gleich am Frühstück laben. Wir fühlten uns dort dann auch gleich heimisch und es kamen schnell gemeinsame Tischgespräche auf. Als Ort für Fest und Turney war die Wasserburg in Walternienburg in der Nähe von Magdeburg gegeben und es war ein stimmiges Event. Die Burg ist gut erhalten und hatte durch den geschlossenen Mauerrring und den Turm auch ein ganz spezielles Ambiente zu bieten.
Das Fest war gut organisiert und es gab auch den einen oder anderen Verkaufsstand, welcher schöne Sachen zu absolut fairen Preisen zu bieten hatte. Ein Zinngiesser gab uns Nachhilfeunterricht und Björn hat den Titel "Feueranmacher ehrenhalber" durch sein erfolgreiches Zündeln mit Zunder erhalten. Aufgrund der Überschwemmungschäden musste das Turney im Umfang und an der Zielauswahl leider etwas reduziert werden, aber das Scheibenschiessen mit unterschiedlichen Distanzen (also fast wie in Herzberg) und die Herausforderung mit dem Pendelziel hat dennoch viel Spaß gemacht. Dies wurde noch verstärkt, da die ganze Teilnehmerschar das Ergebnis nicht in den Vordergrund stellte und immer einen lustigen Spruch auf den Lippen hatte. Der Vollständigkeit halber sei erwähnt, dass ich mit 950 Punkten 2. im Gesamtklassement wurde (ohne Trennung zwischen Erwachsenen und Junioren, Männlein und Weiblein) und Nico mit 860 Punkten, Sven mit 810 Punkten und Björn mit 410 Punkten auch nicht übel waren. Wir haben bereits angekündigt, dort mal wieder vorbei zu schauen und wir denken, mit den dortigen Vereinsmitgliedern könnten wir uns auch zu separater Runde mal treffen, wenn das Wetter dann wirklich auch sommerlich ist. Der Anfang ist gemacht und wir werden den Kontakt auf jeden Fall halten.
Jo Beutelschneyder





